Fantasie

To Tempt a God #01

von Anna Benning || 524 Seiten || Band 1 von 3 || Link zum Buch

»Es heißt, nur diejenigen können unter den Göttern überleben, die ihr Herz zu Stein verwandeln. Doch diese Fähigkeit hast du mir genommen. Mein Herz schlägt für dich, und ich will dich deshalb hassen – aber ich kann es nicht.«
 
In Silver City herrschen die Götter. Menschen dürfen in der Stadt des Lichts zwar leben, aber schon ein falscher Schritt kann für sie den Tod bedeuten. Als Aurora an den Hof der Götter berufen wird, muss sie sich plötzlich in einer Welt voller Grausamkeiten und Machtspiele behaupten. Denn ausgerechnet Colden, der Sohn des gefürchteten Herrschergotts, bindet sie als seine Dienerin für immer an sich. Doch anders als die anderen Götter will Colden Aurora nicht besitzen und verabscheut die barbarischen Regeln, die den Menschen auferlegt werden. Gefangen zwischen Misstrauen, unausgesprochenen Gefühlen und einer verbotenen Anziehung kommen sich Aurora und Colden näher – während die Welt der Götter auf einen Krieg zusteuert, der die fragile Ordnung Silver Citys ein für alle Mal in Stücke reißen könnte …

Geschichten über Götter liebe ich, damit stehe ich auch absolut nicht alleine da, denn wer mag sie nicht? Die Geschichte, die Frau Benning hier um ihre Götter webt, ist ebenfalls eine, die mir auf Anhieb wirklich gut gefallen hat. Entdeckt habe ich das Buch ja vor einer Weile bei Tanja auf ihrem Blog und ich bin sehr froh, dass ich es mir auf meine WL genommen und bei der Reduzierung des Preises jetzt zugeschlagen habe.

Beeindruckt war ich ganz klar davon, wie die Autorin die Götter darstellt. Nicht nur der Aspekt, dass sie gar keinen wirklichen “Götter” sind, wie wir sie oft kennen, sondern es starke Wesen aus einer anderen Welt, einer anderen Dimension sind. Es geht eher darum, wie sie sich in der Geschichte verhalten, wie sie sich geben. Ich konnte wirklich den Eindruck gewinnen, dass es “höhere Wesen” waren, die nicht menschlich sein mussten. 

Wer mich schon länger verfolgt weiß, ich ich sehr gerne in der Position des allwissenden Lesers bin. Dies fiel mir hier natürlich etwas schwerer, denn wir haben hier keine laufenden Sichtwechsel. Alles erleben wir aus der Sicht von Aurora, demnach erleben wir auch nur, was sie mit ihren Sinnen wahrnimmt. Etwas, das mir schwer fiel, weil ich so neugierig bin, aber doch hat die Autorin mir hier auch immer wieder Krümmel hingeworfen, in dem sie Aurora hier und da aus den Zügen ihres Gegenübers Dinge ablesen ließ.

Die Geschichte um Aurora und Colden hat mir sehr gut gefallen, generell auch das ganze Konstrukt, bis hin zur Aufklärung und so “ahaaaa” Momenten am Ende wo sich alles zusammenfügt. Wir können jetzt natürlich darüber streiten, ob der Cliffhanger am Ende gemein ist oder nicht, aber zum Glück ist der zweite Band “To Love a God” bereits erschienen, sodass wir nicht zu lange leiden müssen.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist unheimlich toll, stimmungsvoll und in dem von mir sehr geliebten Tempo vorangeschritten. Es hat sich wie eine Blume entfaltet und hat genau die richtigen kleinen Momente gehabt, wo einem das Herzchen schon aufgehen konnte. Der Weg ist das Ziel, sage ich immer, man wusste wo es hinführen würde und so genieße ich natürlich immer den Verlauf. 

Mein Fazit zum Buch ist, dass ich ganz tolle Stunden damit hatte. Götter, Fantasy, starke Freundschaften und Liebe. Alles dabei für mich, zudem noch ein guter Schreibstil und das komplette Gesamtpaket hat mich einfach überzeugen können, ich freue mich sehr auf Band zwei.

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